Aalberts integrated
piping systems

Ein integriertes Instandhaltungsmanagementsystem für
Aalberts integrated piping systems

Aalberts integrated piping systems entwickelt hochmoderne integrierte Rohrleitungssysteme für die Verteilung und Kontrolle von Flüssigkeiten und Gasen. Am Produktionsstandort im niederländischen Hilversum werden die Fittings aus Stahl, Edelstahl und Messing hergestellt. Das Distributionszentrum und die Montageabteilung befinden sich in Zeewolde, ebenfalls in den Niederlanden. 

Wir sprechen mit Bas den Hollander, der zu Beginn des Projekts Leiter des Technischen Dienstes war, inzwischen aber als Reliability Engineer tätig ist und die Letztverantwortung trägt. „Uns fehlte eigentlich schon seit Jahren ein bestimmtes Werkzeug in unserem Instrumentarium. Wir hatten bereits ein System für die Meldung und Bearbeitung von Störungen, in dem aber die Arbeitsauftragsverwaltung nicht komplett war und das keine ausreichende Verknüpfung mit dem Einkauf und dem Lager bot. Darüber hinaus gab es keine Möglichkeit für die Sicherung der präventiven Wartung.“

“Anfangs dachten wir, das System selbst einführen zu können, schließlich ging es nur um ein Stück Software, das konnte ja kein großes Problem sein. Mit etwas Selbsterkenntnis stellten wir dann aber fest, dass uns das nicht schnell genug gelingen würde; außerdem wollten wir das System nicht nur beim Technischen Dienst in Hilversum einführen. Auch der Standort in Zeewolde sollte integriert werden. Die Produktions- und die Engineeringabteilung sollten das System als zentrales Meldesystem nutzen, ebenso wie unsere Facility-Abteilung, die für die Verwaltung der Gebäude, der Energieversorgung und der gebäudegebundenen Installationen zuständig ist.  Dies waren letztlich die Ziele des Projekts, das von Pontifexx angenommen und realisiert wurde. Unsere Abteilung Qualität, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt wollen wir in der Zukunft ebenso in das System einbinden, und zwar für die Registrierung und Verwaltung von Zwischenfällen. So arbeiten fast alle Abteilungen, die die Produktion unterstützen, im selben Meldesystem.”

Straffung aller Prozesse und Kenntnis
des vollständigen Ultimo-Pakets

“Dieses Projekt wurde letztlich so umfangreich und ging so weit über den Rahmen des Technischen Dienstes hinaus, dass wir Pontifexx hinzugezogen haben. Das erste Gespräch mit Johan van de Pol fand bereits lange vor der Implementierung des Projekts statt. Nachdem wir unsere Bedürfnisse klar dargelegt und eine umfassende Bestandsaufnahme erstellt hatten, rief ich Johan erneut an um zu fragen, ob Pontifexx die Implementierung dieses inzwischen relativ komplexen Projekts übernehmen könnte. Ultimo erwies sich als geeignet, da es all unseren Wünschen entsprach. Unser bisheriges System M3 ist noch immer für die Beschaffung und die Finanzen im Einsatz, und daran haben wir Ultimo gekoppelt. Das war auch gleich der kritischste Teil des Projekts: die Kommunikation zwischen diesen beiden Systemen zu bewerkstelligen.“

„Für die Einrichtung des kompletten Pakets in Ultimo wird jemand mit Erfahrung gebraucht, und eine gute Prozessbegleitung muss ebenfalls gewährleistet sein. Die Frage der Integration stand für uns absolut im Vordergrund. Nach einigen Gesprächen mit Hilco Lunsing, allen Abteilungsverantwortlichen und mir haben wir zunächst gemeinsam die Arbeitsprozesse ausformuliert, und erst als alle zufrieden waren, machten wir uns an die Einrichtung des Systems. Mit Pontifexx haben wir uns auf Anhieb gut verstanden, auch mit Hilco. Er kennt Ultimo einfach durch und durch. Er wusste genau, wie wir bestimmte Dinge vorab angehen mussten, um den Prozess seitens Ultimo problemlos verlaufen zu lassen. Unser Auftrag beschränkte sich natürlich nicht einfach auf die Implementierung einer Software; wir hatten uns bewusst für Pontifexx entschieden, weil sie auch alle damit verbundenen Nebenprozesse in die richtigen Bahnen lenken konnten. Dank unserer guten Vorbereitung verlief die Einrichtung dann relativ zügig. Grob gesagt haben wir im Juni 2022 angefangen; das Kick-off fand im Juli desselben Jahres statt und Ende Januar 2023 konnten wir das System schon freischalten. Es dauerte also nur sechs Monate, bis wir vollständig betriebsbereit waren, einschließlich Schulung aller Benutzer. Zunächst wurden die Key-User vor Ort von Hilco unterwiesen; die weiteren Schulungen habe ich dann übernommen. Im Team arbeiten jetzt 52 Leute mit Ultimo.“

Implementierung durch Pontifexx-Consultants

Hilco: „In den letzten Monaten habe ich sehr gern an diesem Projekt gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit Bas verlief gut; gemeinsam konnten wir in sehr kurzer Zeit ein schönes Ergebnis erzielen. Vor allem wenn man bedenkt, dass auch eine Schnittstelle zum ERP-System (Infor/M3) realisiert werden musste.

An der Implementierung waren zwei Consultants beteiligt, Charlotte Kroon und ich. In dieser Zeit waren wir ständig vor Ort. Auffallend war, dass viel über die auszuführenden Arbeiten und Beschaffungsfragen beraten wurde.

Für Charlotte war dies ein Lernprojekt, und sie half mir bei der Erstellung des Konzepts, in dem die Arbeitsprozesse beschrieben werden, und mit der Bestandsaufnahme der Daten. Zwei Monate vor Inbetriebnahme des Systems haben wir angefangen, die Objektstruktur zu ermitteln und sie anschließend importiert; danach konnten der Wartungsingenieur und Bas schon vor der Freischaltung des Systems die PO-Modelle manuell eingeben und die Objekte weiter ergänzen. Dadurch war die Umstellung vom alten System auf Ultimo letztlich ganz einfach und problemlos.“

Das System findet Anklang, und rückblickend kann festgestellt werden, dass das gesamte Projekt ausgesprochen reibungslos verlief, so Bas. „Auch die Akzeptanz seitens des Teams war sehr hoch, zumal unsere Produktion und der Technische Dienst großen Bedarf an einem besser funktionierenden System hatten. Mit dem alten Programm und dem Kartensystem in Microsoft waren wir sehr unzufrieden. Wir befinden uns noch in einem Lernprozess, und darum wird Hilco noch einige Verbesserungen vornehmen, aber wir stellen jetzt schon fest, dass seitens der Benutzer immer weniger Wünsche geäußert werden.“

Auch Hilco blickt zurück: „Inzwischen, ein halbes Jahr später, ist die Stimmung vor Ort schon ganz anders. Es herrscht mehr Ruhe in der Abteilung und alles sieht gut organisiert aus. Es werden jetzt auch Zahlen, unter anderem aus Ultimo, in übersichtlichen Schaubildern auf dem Bildschirm präsentiert.“

Zukunftsvision

„Für die Zukunft wünschen wir uns noch, dass die Maschinendaten automatisch an Ultimo gekoppelt werden. Wir wissen, wie sich das bewerkstelligen lässt und dass es notwendig ist, aber wir haben uns bewusst entschieden, diesen Schritt noch aufzuschieben, weil wir noch nicht gut genug vorbereitet waren.

Inzwischen verfügen wir über die notwendigen Instrumente, und darüber sind wir froh. Wir werden unser System weiter verbessern und sind auch schon gespannt auf das nächste Ultimo-Update, das erneut unseren Wünschen hinsichtlich unserer Arbeitsprozesse entgegenkommt. Auch machen wir vom Kundenportal von Pontifexx (dem Service Management) Gebrauch. Hier können wir kurze Fragen stellen und kleine Anpassungen vorschlagen, die sich schnell realisieren lassen.“

„Das hat den Kommunikationsaufwand stark verringert. Alles ist jetzt im System zu finden“, erklärt Bas zufrieden. „Aber alles steht und fällt mit der Präzision der Dateneingabe. Es wird jetzt viel mehr regelmäßige Wartung durchgeführt als früher. Diese Arbeiten sind festgelegt und eingeplant. So können wir uns auf die Analyse und Verbesserung unserer Programme für die regelmäßige Wartung konzentrieren, und dann werden sich die Vorteile dieses Systems erst richtig bemerkbar machen.“

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Hilco Lunsing


„In den letzten Monaten habe ich sehr gern an diesem Projekt gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit Bas verlief gut; Gemeinsam konnten wir in sehr kurzer Zeit ein schönes Ergebnis erzielen. Vor allem wenn man bedenkt, dass auch eine Schnittstelle zum ERP-System (Infor/M3) realisiert werden musste.“

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