Risikobasierte Instandhaltung

Decken Sie mit den richtigen Instandhaltungsmaßnahmen Risiken ab

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum in Ihrem Auto zwar Ersatzlampen liegen, aber weder eine Ersatzhupe noch Ersatzscheibenwischer? Die Antwort ist: wegen des Risikos. Vorkehrungen werden nur getroffen, wenn das Risiko erhöht ist, wenn also ein Ereignis häufiger eintreten kann und/oder schwerwiegende Folgen hätte.

Wartungsarbeiten finden nicht nur in Fabriken statt. Sondern überall: am Bahngleis, an der Straße und zu Hause. Präventive Wartung erfolgt immer auf der Grundlage eines Plans. Dieser Plan kann bewusst erstellt werden, aber auch unbewusst entstanden sein. So wird das Auto jährlich geprüft und gewartet, und wenn der Ölstand zu niedrig ist, leuchtet ein Lämpchen auf. Wenn es dann zur Panne kommt, wird die „Störung“ vom Pannendienst beseitigt. Dies alles sind Maßnahmen, die der Autopanne vorbeugen oder sie rasch beheben.

Das Prinzip der risikobasierten Instandhaltung besteht darin, dass Menschen lieber nur dann Maßnahmen treffen, wenn etwas wirklich schmerzt, und dass sie nur Zeit und Geld investieren wollen, wenn es das Risiko wert ist. Dadurch wird vermieden, dass jedes Jahr präventiv ein Reifenwechsel stattfindet und dass der gesamte Kofferraum voller Ersatzteile liegt und man dennoch nicht weiß, ob das richtige Teil dabei ist.

Situationen, in denen risikobasierte Instandhaltung interessant ist

  • Es besteht kein ausreichender Einblick in die risikoreichen Teile der Anlage und in die möglichen Gegenmaßnahmen.
  • Es wird vermutet, dass zu viel oder zu wenig Wartung stattfindet.
  • Es soll ein Instandhaltungskonzept ausgearbeitet werden, aber es liegen keine Lieferanteninformationen oder historischen Daten vor.

Die einzelnen Schritte der risikobasierten Instandhaltung

Zur Entwicklung eines Konzepts für die risikobasierte Instandhaltung müssen die folgenden Schritte durchlaufen werden:

1. Schritt: Erstellung einer Risikomatrix anhand der Unternehmensziele

2. Schritt: Bestandsaufnahme der Assets und der Asset-Struktur

3. Schritt: Ermittlung der Risiken und Beschreibung der Fehlfunktionen

4. Schritt: Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten und Auswirkungen

5. Schritt: Festlegung der Instandhaltungsstrategie

6. Schritt: Bestimmung der Wartungsintervalle und Instandhaltungsmaßnahmen

Die Durchführung einer Risikoermittlung erfordert Engagement und Durchhaltevermögen. In der Hektik des Alltags kann es notwendig sein, die Anlagen mit einem multidisziplinären Team zu begutachten. Wenn Pontifexx mit dieser Risikoermittlung betraut wird, beschleunigt das den Prozess und verbessert sich die Qualität der Ergebnisse, da wir nicht unmittelbar am primären Prozess beteiligt sind.

Mit der FMECA-Strategie zu risikobasierten Instandhaltungsmaßnahmen

Gemeinsam konzentrieren wir uns darauf, die nötigen Schritte zu durchlaufen. Oft existiert bereits eine gute Basis für ein Instandhaltungskonzept, oder es liegt eine unternehmensweite Risikomatrix vor, von der Gebrauch gemacht werden kann. Die charakteristische pragmatische Herangehensweise von Pontifexx ist ideal für die Durchführung und Begleitung von Risikoermittlungen. Mit FMECA-Sitzungen bieten wir einen Rahmen für die Ausgestaltung, Erweiterung oder Verbesserung risikobasierte Instandhaltungskonzepte. Durch Weitergabe des Wissens aller Beteiligten entsteht ein gemeinsames Bild von den Risiken, das es ermöglicht, fundierte Maßnahmen zu treffen. Die Sitzungen werden in effizienter Weise von unseren Instandhaltungsberatern geleitet. Indem wir die richtigen Fragen stellen, gelangen wir oft gemeinsam zu überraschenden Erkenntnissen.

Wenn ein guter Einblick in die Risiken besteht, können die besten Maßnahmen bestimmt und in Gang gesetzt werden. So werden die Sicherheit des Personals und die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlagen gewährleistet. Außerdem lassen sich auf diese Weise die  Instandhaltungskosten gut begründen. Sollten in der Zukunft neue Störungen auftreten, kann die Risikoermittlung problemlos aktualisiert und das Instandhaltungskonzept entsprechend angepasst werden.

Der Zeitaufwand für die Risikoermittlung hängt von der Reichweite des Projekts ab. Oft können schon nach fünf Sitzungen Ergebnisse vorgelegt werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass bei den Sitzungen Vertreter mehrerer Disziplinen der Organisation vertreten sind. Die Qualität des Inputs ist mitbestimmend für die Qualität des Outputs.

Die Ergebnisse der Risikoermittlung können als Input für einen risikobasierten Instandhaltungsplan herangezogen werden. Dieser Plan kann in die folgenden Elemente unterteilt werden:

  • Präventive Wartung
  • Inspektionswartung
  • Autonome Wartung
  • Prädiktive Wartung
  • Ersatzteile
  • Modifikationen
  • Schulungen und Fortbildungen für Personal

Einfache Durchführung von FMECA mit benutzerfreundlicher Software

Previx wurde mit einem klaren Ziel entwickelt: eine benutzerfreundliche Lösung anzubieten, mit der sich eine FMECA (Failure Mode, Effects, and Criticality Analysis) einfach und effizient durchführen lässt. Mit Previx führen Sie Analysen intuitiv durch, ohne Abstriche bei Qualität und Detailgenauigkeit machen zu müssen. In der Pilotphase wurde Previx erfolgreich in verschiedenen Unternehmen implementiert, wobei die begeisterten Reaktionen und positiven Ergebnisse unsere Erwartungen übertroffen haben. Diese Best Practices wurden in die Softwareentwicklung einbezogen, auch dank der Zusammenarbeit mit Pontifexx.

Möchten Sie wissen, wie diese Anwendung Ihre FMECA-Prozesse schneller und effektiver machen kann? Planen Sie direkt eine Demo über den folgenden Link. 

FMECA-tool

Fragen Sie sich, wie wir Ihnen helfen können?

Kontaktieren Sie unseren Spezialisten für ein unverbindliches Beratungsgespräch

Contact expert Jonathan Hoogenboom DE

Jonathan Hoogenboom

‚Mit FMECA bieten wir einen Rahmen, mit dem die risikobasierte Instandhaltung konzipiert, erweitert oder verbessert werden kann.‘

Fallbeispiele

Erfolgreiche Implementierung von Ultimo bei Caterpillar Work Tools BV

Pontifexx DNA test